Mit Sprache Gedanken lenken und die Marke gestalten
Das ist die Idee von Verbal Branding. Ein schönes Beispiel ist das Strohschwein. Eine besonders gelungene sprachliche Lösung in Kombination mit der Wirklichkeit ist das Reinheitsgebot von FRoSTA. Wenn Sie es noch nicht kännten, was würden Sie sich vorstellen? Wohl auf jeden Fall etwas Sauberes, Reines. Letztlich ist der Begriff vom Bier bekannt und vertraut. Drogen sollten sauber sein, das war schon früher so. Das ist sicher besser als gepanscht, gestreckt oder verunreinigt. „Qualitätssiegel: Wie sich das Reinheitsgebot von FRoSTA langsam durchgesetzt hat“ weiterlesen
Data2Action: Mit neuem Namen in die smarte Zukunft von Knorr-Bremse
Daten sind großartig – aber nur, wenn auch etwas mit ihnen anzufangen ist. Genau darum geht es beim neuen Programmnamen Data2Action, den ich für das Unternehmen Knorr-Bremse, dem Weltmarktführer für Bremssysteme in Schienenfahrzeugen, entwickelt habe. Data2Action ist ein gutes Beispiel dafür, dass Namen besonders effektiv sind, wenn sie einfach gestaltet sind und den Produktnutzen sofort deutlich machen. Klassische Markenkriterien wie Eintragbarkeit als Wortmarke können dann in den Hintergrund treten. „Knorr-Bremse Data2Action: Mehrwert für Kunden“ weiterlesen
Wie lange gibt es das Internet nun schon? Richtig präsent im Leben der Mehrheit der Menschen in Deutschland wohl gut 20 Jahre. Vieles entwickelt sich weiter, einiges bleibt gleich – hierzu gehören die Anfälligkeit für Phishing-Attacken genauso wie die Unfähigkeit der Websiteverantwortlichen sinnvolle, lesbare Dateinamen für Download-Dateien zu vergeben. „Dateinamen, die niemand versteht“ weiterlesen
Die Herausforderungen für Steuerberater sind heute vielfältig wie nie: Kunden werden autonomer und erledigen Steuerbelange selbst, technische Entwicklungen lassen keinen Stein auf dem anderen. Das Geschäftsmodell läuft also nicht einfach weiter, sondern der Steuerberater muss es aktiv weiterentwickeln. Klassische Fragen, die sich dann stellen:
Wie stellen sich Kanzleien auf die Veränderungen der Zeit ein?
Was macht der Steuerberater, wenn die Buchhaltung vom Team Scanner/KI gemacht wird?
Wie kann man digitale Denkweisen nutzen, um das eigene Angebot zu verbessern – oder sogar auszubauen?
Die neue Lösung
Haufe, das Freiburger Verlags- und Softwarehaus für den Mittelstand, ist ein Marktführer bei Lösungen für Steuerberater und Anwälte. Es bietet bisher schon vielfältige Lösungen in den Feldern Software, Fachdatenbanken und auch Weiterbildung. Nachdem im letzten Jahr das betriebswirtschaftliche Beratungstool „Better Business“ für Steuerberater lanciert wurde (übrigens auch ein Name von mir), gibt es jetzt, ein Jahr später, eine weitere Innovation:
Wie der leicht zugängliche und gut verständliche Name schon sagt, geht es um neues Denken in Steuerkanzleien. Durch die digitale Transformation verändert sich nicht nur die eigene Arbeit oder die Zusammenarbeit in der Kanzlei, sondern auch die Zusammenarbeit mit Mandanten.
Das zum neuen Weiterbildungskonzept gehörende Wissen ist überfachlich, wird aber im Kontext vertrauter Anwendungssituationen vermittelt. So ermöglicht es die einfache, praktische Umsetzung. Der Steuerberater kann sich das neu erworbene Wissen letztlich auch bei Beratungen von Kunden zu ähnlichen Themen zunutze machen.
Wieso der Name besonders gut passt
Es ist ein sehr selbstverständlicher Name, unaufgeregt, auf die Besonderheit der Inhalte fokussiert. Gleichzeitig aber nicht zu eng. Besondere Markenwerte vermittelt die Marke Haufe. Der beschreibende Name des neuen Fortbildungskonzepts erklärt und leitet zum Angebot hin. Nicht verschwiegen sei, dass dem Namen sicher auch seine Ähnlichkeit zu einer anderen schon lange eingeführten Innovationstechnik hilft, dem Design Thinking.
Mögen Haufe und seine Kunden viel Erfolg mit dem neuen Weiterbildungsangebot haben! Mehr Infos zum neuen Angebot finden Sie bei Haufe. Und mehr zu den Namen von Tech-Projekten finden Sie auf der Seite der Naming-Agentur.
PS: Hier geht es zum Projekt Axera für Haufe FIO aus 2016.
What more beautiful thing is there than a paradigm shift?
A huge shift can be observed within the communication of Google and its home enabler brand Nest these days. As Google released already in May, they have decided to get rid of their smart products or rather of claiming they were smart. For sure you are familiar with the term “smart home” and all the smart electronic devices that are supposed to, well, what are they supposed to be? Smart? Is that really the point? „Not just smart, but useful! Paradigm shift at Google“ weiterlesen
Was haben wir nicht alles der Forschung zu verdanken – nun sogar den Beweis, dass Namen einen Unterschied machen. Es war ja weitflächig in der Presse, dass Kinder laut einer amerikanischen Studie Gemüse bzw. Rohkost lieber essen als das traditionell generisch benannte, dass also z.B. „Power Punch Broccoli“ besser ankommt als „Broccoli“. Schön.
Ohne Studiendesign und Methodik genauer zu kennen und insbesondere ohne Wissen über die Langzeitwirkung möchte ich deshalb das Augenmerk auf einen ganz anderen Aspekt legen: Die Anregung für die Studie scheint eins zu eins aus den erfolgreichen Charlie & Lola Filmen bzw. Büchern übernommen worden zu sein, wo Charlie seiner Schwester diverse Lebensmittel mithilfe sehr netter neuer Namen schmackhaft macht.
So nennt Charlie die Fischstäbchen eben nicht mehr „fish fingers”, sondern „ocean nibbles from under the sea”, die Gelberüben heißen nicht mehr „carrots”, sondern, „orange twiglets from Jupiter”, Erbsen sind nicht „peas”, sondern „green drops from greenland”. Hier können Sie sich selbst ein Bild machen (ist übrigens lustig!):
– Nachtrag Dezember 2012: An dieser Stelle war der Videokasten. Das Video wurde leider aus Youtube entfernt und war so nicht mehr zugänglich. –
Mal ganz ehrlich: Wen überrascht es, dass attraktive, spannende, ungewöhnliche, ungewohnte Namen für völlig bekannte und vertraute Dinge Neugierde wecken und auch das Verhalten beeinflussen? Bitter wäre es andersherum.