Eine große Kunst im Naming ist ja, etwas so anzudeuten, dass es wahrgenommen werden kann, ohne rechtliche Schwierigkeiten zu bekommen. Dass es zwar wahrnehmbar, aber eben nicht so falsch oder irreführend ist, als dass es unzulässig wäre. Das perfekte Spielfeld hierfür ist Italienischheit, also das Schaffen einer italienischen Stimmung, ohne gleich zu behaupten, etwas sei Made in Italy.
Wir wissen es alle – italienisches Essen ist entweder super oder das Beste der Welt, da gibt es keine Diskussionen in Deutschland. Was liegt da näher, als Lebensmittel möglichst italienisch wirkend zu bezeichnen, auch wenn sie in Deutschland von einem deutschen Unternehmen hergestellt werden? Das klingt doch aussichtsreich und verführerisch. Für die Namensfindung gibt es grob 4 Pfade und Grade der Italienischheit: „Italienisch? Deutsch? Legal? Illegal?“ weiterlesen
